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Unerfüllter Kinderwunsch

Unerfüllter Kinderwunsch



Die Häufigkeit von ungewollter Kinderlosigkeit ist in den letzten 2 Jahrzehnten stark gestiegen. In den Industrieländern ist mittlerweile jedes sechste Paar mit Kinderwunsch davon betroffen. Die Fortpflanzungsfähigkeit von Mann und Frau beruht auf einem sensiblen Zusammenspiel verschiedenster Stoffwechselfunktionen. Äussere Einflussfaktoren wie Stress, gestiegene Umweltbelastungen (Pestizide, Lösungsmittel, Schwermetalle, Hormone usw.) und veränderte Lebensgewohnheiten (Ernährung, Alkohol, Rauchen usw.) scheinen die Fertilität negativer zu beeinflussen als lange Zeit angenommen.
Neben den klassischen medizinischen Behandlungsmöglichkeiten (hormonelle Therapie, künstliche Fertilisation usw.) sollte aufgrund der neueren wissenschaftlichen Erkenntnisse vermehrt versucht werden, die bei Fertilitätsstörungen oft beobachteten Stoffwechselstörungen zu erfassen und zu korrigieren. Im Fokus stehen Belastungszustände (Schwermetalle, Pestizide, oxidativer Stress usw.) und Defizitsituationen (Mikronährstoffe). Es darf nicht vergessen werden, dass beispielsweise die Spurenelemente Zink und Mangan oder Vitamin D unabdingbar nötig sind, damit der Körper die Geschlechtshormone Testosteron oder Östrogene bilden kann.
Besonderes Augenmerk sollte auf die Erhebung eines Schwermetallprofils (z.B. mittels einer Haaranalyse) gelegt werden. Toxische Metalle (v.a. Schwermetalle) können den Hormonstoffwechsel und die Fertilität fundamental stören. Schwermetalle können mit Hilfe einer gezielten Gabe von Mikronährstoffen aus dem Körper ausgeschieden werden. Es ist empfehlenswert, die benötigten Mikronährstoffe individuell und abgestimmt auf die Laborergebnisse einzunehmen. Bei Kinderwunsch sollten beide Partner den Konsum von Genussmitteln (Tabak, Alkohol, Kaffee) soweit wie möglich einschränken. 


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Die gemachten Angaben basieren auf dem aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand. Sie ersetzen keine ärztliche Behandlung bzw. fachmännische, medizinische Betreuung.