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Prämenstruelles Syndrom

Prämenstruelles Syndrom - PMS
Prämenstruelles Syndrom ist ein Oberbegriff, unter dem verschiedene Symptome zusammengefasst werden, die im Allgemeinen vier bis zehn Tage vor der Menstruation auftreten und die zu Beginn der Menstruation – häufig ganz plötzlich – wieder verschwinden. Die am weitesten verbreiteten Symptome sind Reizbarkeit, nervliche Anspannung, depressive Verstimmung, Stimmungsschwankungen, Lust auf Süßes, empfindliche Brüste, Anstauung von Wasser und Gewichtszunahme. Das PMS kann verschieden stark ausfallen: Etwa jede fünfte Frau leidet unter starken Symptomen, die sie bei ihren alltäglichen Tätigkeiten stören. Das PMS hat seine Ursache in einer Störung des hormonellen Gleichgewichts (zu viel Östrogen und zu wenig Progesteron).

Nährstoffempfehlungen beim Prämenstruellem Syndrom

Nährstoff Empfohlene Tagesdosis Kommentare
Vitamin B6 50–100 mg Wirksame Behandlung des PMS, besonders wenn es in Verbindung mit Magnesium genommen wird; vermindert die Ansammlung von Gewebswasser (Ödeme).
Vitamin E 400 mg Vermindert wirksam PMS-Symptome.
Multimineral-Präparat Sollte mind. 10 mg Zink, 200 µg Chrom und 5 mg Mangan enthalten. Reguliert den Zuckerstoffwechsel und vermindert PMS-Symptome.
Magnesium 400 mg Geringfügiger Mangel kann Symptome verschlimmern. Supplemente können nervöse Spannung abbauen, Schmerzen in den Brüsten und Gewichtszunahme vermindern.
Gamma-Lino-lensäure (GLS) in Form von Nachtkerzenöl (EPO), 4–8 Kapseln Mildert wirksam PMS-Symptome.

Die gemachten Angaben basieren auf dem aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand. Sie ersetzen keine ärztliche Behandlung bzw. fachmännische, medizinische Betreuung.